Bestandteile des Haushaltsplans

In der Betrachtung der Unterschiede in den Bestandteilen des Haushaltsplanes ist  auf-gefallen, dass sich Begrifflichkeiten für gleiche Sachverhalte und Inhalte unterscheiden.  Um diese Probleme zu beseitigen, sollte die Innenministerkonferenz im Rahmen der Evaluierung der kommunalen Doppikgesetze eine Harmonisierung der Begrifflichkeiten und deren Inhalten anstreben. Hilfreich dabei wäre, die Gemeindehaushaltsverordnungen durch einen separaten Paragrafen zur einheitlichen Begriffdefinition zu ergänzen. Verschiedene Länder haben dies bereits durchgeführt.

Empfehlung

Begriffdefinitionen müssen vereinheitlicht werden!

Im Rahmen der der Beratungen der Innministerkonferenz sollte Einigkeit erzielt werden, dass speziell für die Grundbegrifflichkeiten der Haushaltsystematik, insbesondere für den Haushaltsplan, Begriffe inhaltlich und sprachlich vereinheitlicht werden, um die länderübergreifende Kommunikation zum kommunalen Haushalt gewährleisten zu können.

Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar

IPSAS 42 Sozialleistungen

Das IPSASB hat den internationalen Rechnungslegungsstandard für den öffentlichen Sektor IPSAS 42 'Sozialleistungen' veröffentlicht!

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IPSAS 41 Finanzinstrumente

Neuer IPSASB-Standard zu Finanzinstrumenten! Das IPSAS-Board hat für den öffentlichen Sektor den IPSAS 41 Finanzinstrumente veröffentlicht. Dieser legt neue Anforderungen für die Klassifizierung, Anerkennung und Bewertung von Finanzinstrumenten fest.

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Aktuelle Veranstaltungen der KGSt

29.  April 2019 in Köln - 70ig Jahre KGSt-Jubiläumsfeier!

Unter dem Motto "Ein Blick zurück nach vorn: Vom Aufgabengliederungsplan zur Digitalstrategie" sagen wir Danke für 70 Jahre vertrauensvolle und innovative Zusammenarbeit. Feiern Sie mit uns. Wir freuen uns auf Sie! Alle Informationen dazu finden sie hier !

16. Mai 2019 Fachkonferenz zur E-Rechnung in Köln im Radisson Hotel.

Ausgewiesene kommunale Experten zeigen anhand von Praxisbeispielen wie die Einführung der E-Rechnung für Kommunen gelingen kann. Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

Seien Sie dabei! KGSt®-Kongress Haushalt und Finanzen 2019 in Frankfurt. 

Vom 6. bis 7. Juni 2019 öffnet der KGSt®-Kongress Haushalt und Finanzen seine Pforten in Frankfurt am Main. Themenschwerpunkt ist diesmal die Digitalisierung im Finanzmanagement. Hier finden sie weitere Informationen und können sich anmelden.

Ansprechpartner

Bertelsmann Stiftung